Reise in die Sächsische Schweiz

Ende September 2017 fuhren die ReiseLandfrauen in die Sächsische Schweiz.

Um 6.30 ging es in Hetjershausen los. Zur Mittagszeit haben wir Dresden erreicht. Nach der Stadtrundfahrt und –führung (Zwinger, Residenzschloss, Frauenkirche, Brühlsche Terrassen, Semperoper, Fürstenzug, Langer Gang mit den ehem. Stallgebäuden) konnten wir nach der Besichtigung des schönsten Milchladens der Welt, die „Pfunds Molkerei“, uns u.a. die Frauenkirche noch einmal in Ruhe ansehen, bevor wir am Spätnachmittag die Zimmer bezogen haben.

Am 2. Tag fuhren wir nach dem reichhaltigen Frühstück durch die Sächsische Schweiz, ein Abstecher auf die Fischerbastei durfte dabei nicht fehlen. Das 190m hohe Felsplateau steil zur Elbe abfallend ist gigantisch. Dann ging es weiter durch das wildromantische Kirschnitztal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Festung Königsstein, der Unbezwingbaren. Hier wurde uns 750 Jahre Geschichte und atemberaubende Blicke in das Elbsandsteingebirge geboten.

Nachdem wir am nächsten Tag bei herrlichem Sonnenschein die Parkanlage des ehemaligen Lustschlosses des Sächsischen Hofes in Pillnitz, u.a. auch die über 250 Jahre alte Kamelie mit dem Glashaus und die vielen seltenen Bäume, besichtigt haben, ging es nach einer kurzen Pause mit dem Raddampfer „Leipzig“ vorbei an den zahlreichen Schlössern rechts und links der Elbe wieder zurück nach Dresden.

Am 4.Tag haben wir das Panometer „Dresden im Barock“ besichtigt. Im ehemaligen Gasometer zeigt der Künstler Yadegar Asisi die barocke Glanzzeit der sächsischen Metropole von etwa 1695 bis 1760 auf einer ca. 3.500 m² großen Bildfläche. Höfische Pracht und quirliges Alltagsleben der Bürger, Händler, Dienstmägde, Handwerker oder Elbtreidler werden detail- und facettenreich erlebbar. Nach diesem gigantischem Kunstwerk konnten wir im „Grünen Gewölbe“ die Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige bestaunen. Das August, der Starke Schönheit und Reichtum liebte, konnte man an den schönen Stücken aus der kurfürstlichen Schatzkammer, wie das goldene Kaffeeservice oder der „Hofstaat von Delhi am Geburtstag des Hofmoguls“ mit über hundert goldenen, farbig emaillierten Figuren, geschaffen von dem Dresdner Hofjuwelier Dinglinger, bewundern. Nach dem gemeinsamen Abendessen im „Italienischen Dörfchen“ besuchten wir im Anschluß die berühmte Semperoper mit der Aufführung „Der Barbier von Sevilla“.

Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück unsere Heimreise zunächst in Leipzig unterbrochen. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt, vorbei an Schillerhaus, Messegelände, Hauptbahnhof, Völkerschlachtdenkmal, Oper, Gewandhaus und Thomaskirche konnten wir zu Fuß am Eingang zur Mädlerpassage den Auerbachskeller sowie die Figurengruppe aus Goethes „Faust“ bewundern. Nach der Mittagspause haben wir dann unsere Heimreise angetreten. Sicher und wohlbehalten zuhause angekommen, konnten wir noch einmal unsere Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren lassen.

Der Reiseausschuss des LandFrauenvereins Göttingen hofft, dass allen die Fahrt gefallen hat und wir uns nächstes Jahr auf einer der kommenden Reisen wiedersehen werden.

Bis dahin, bleibt gesund und alles Gute wünschen Euch
Erika und Gitti

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